Der beste Sonnenschutz für Kinder!

Sommer, Sonne, Sonnenschein:

Sonnenschutz für Kinder

Ob Ferien im heißen Süden oder Urlaub im eigenen Land, im Sommer halten sich Kinder besonders gern im Freien auf und genießen die warmen Temperaturen beim Baden und Spielen. Eltern sind dann gefragt, für den richtigen Sonnenschutz für ihre Kinder zu sorgen, denn die Haut der Kleinen, insbesondere von Säuglingen, ist besonders empfindlich. Mit ein paar einfachen Tipps können Sie Ihr Kind vor der Sonne richtig schützen und Ihr Nachwuchs muss trotzdem nicht auf ausgiebiges Toben verzichten.

Sonnenschutz für Kinder: Auf das Alter kommt es an

Der richtige Sonnenschutz hängt vom Alter Ihres Kindes ab. Für Babys im ersten Lebensjahr ist das pralle Sonnenlicht tabu, denn die Haut von Säuglingen ist 10-mal dünner als die von Erwachsenen. Eltern sollten daher darauf achten, dass sich Ihr Baby immer im Schatten befindet. Auch Kinder bis drei Jahre sollten wenn möglich nur kurz der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. In dieser Zeit sollten Sie mit Hemd, Hut, Sonnenbrille und Sonnenschutz ausgestattet sein. Zudem ist es bei allen Kindern ratsam, die Sonne von 11-15 Uhr zu meiden.

Dem Sonnenbrand vorbeugen!

Sonnenschutz für Kinder Sonnenschutz für Kinder bedeutet nicht nur fleißiges Eincremen mit Sonnenschutzmittel, eine sonnengerechte Kleidung ist mindestens genauso wichtig. Vermeiden Sie nach Möglichkeit, dass Ihre Kinder ohne entsprechende Kleidung in die Sonne gehen.

Bei Kindern ist der Kopf besonders empfindlich, Gesicht, Nacken und Ohren sollten daher immer bedeckt sein. Hierfür empfehlen sich Hüte, Kappen und Tücher mit integriertem Nackenschutz und Schirm an der Stirnseite. Eine gute Sonnenbrille mit UV-Schutz ist Pflicht. Auch die Füße sollten nicht vernachlässigt werden. Die restliche Kleidung sollte insgesamt luftig und nicht zu eng sein, damit kein Wärmestau entstehen kann. Es gilt: Je mehr die Kleider vom Körper bedecken, desto besser. Doch Vorsicht beim Material: je heller und dünner der Stoff ist, desto mehr UV-Strahlen dringen durch die Kleidung. Auch nasse, stark gedehnte oder abgenutzte Textilien verlieren einen Großteil ihrer Schutzwirkung.

Auch wenn sich Ihr Kind überwiegend im Schatten aufhält oder der Himmel bedeckt ist, sollten Sie diese Bekleidungsempfehlungen einhalten. Denn die UV-Strahlen dringen auch durch Wolken, Sonnenschirme und Ähnliches.

Sonnenschutzmittel für Babys und Kinder

Sonnenschutz für Kinder Die richtige Sonnencreme ist ein wesentlicher Bestandteil beim Sonnenschutz Ihres Kindes, doch bei dem riesigen Angebot an Sprays und Cremes kann man schnell den Überblick verlieren. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf und bei der Anwendung achten müssen.

Sonnenschutzmittel schützen vor UV-A- und UV-B-Strahlen

Die Substanzen in Sonnenschutzmitteln sorgen dafür, dass die schädlichen ultravioletten Strahlen (UV-Strahlen) absorbiert bzw. reflektiert werden. Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um das wievielfache sich die Eigenschutzzeit der Haut durch das Mittel verlängert. Da die Eigenschutzzeit bei Kindern sehr niedrig ist, sollte der Lichtschutzfaktor entsprechend hoch sein. Sehr hellhäutige Kinder benötigen ein Sonnenschutzmittel mit LSF 50+, alle anderen sind auch mit einem LSF von 30 gut geschützt. Der LSF bezieht sich meist nur auf den Schutz vor UV-B Strahlung, die vor allem für Sonnenbrand und Hautkrebs verantwortlich ist. Ein gutes Sonnenschutzmittel besitzt zudem aber noch einen UV-A Filter. Die UV-A Strahlen zerstören die elastischen Fasern der Haut und begünstigen die Hautalterung. Daher ist dieser Filter, der ca. ein Drittel des Sonnenschutzmittels ausmachen sollte, für die sensible Haut von Kindern besonders wichtig.

Oberstes Gebot beim Sonnenschutz für Kinder: Regelmäßig nachcremen

Sonnenschutz für Kinder Neben dem LSF und dem UV-A Filter ist es zudem wichtig, dass die Sonnencreme wasserfest ist. Denn auch wenn Ihr Kind nicht badet, kann durch Schwitzen und Abrieb beim Herumtoben der Sonnenschutz verloren gehen. Beachten Sie jedoch, dass sich ein Sonnenschutzmittel bereits dann wasserfest nennen darf, wenn nach zweimal 20 Minuten Baden der Sonnenschutz noch zu 50 % vorhanden ist. Daher sollten Sie Ihr Kind alle zwei Stunden und nach jedem Bade-Gang erneut einreiben. Die Schutzdauer pro Tag wird durch mehrfaches Auftragen der Sonnencreme jedoch nicht verlängert, sondern die Wirkung wird lediglich stabilisiert. Wenn Sie sich beim Kauf des richtigen Produktes nicht sicher sind, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Test-Ergebnisse von Stiftung Warentest, die spezielle Sonnenschutzmittel für Kinder geprüft und bewertet hat.

Bei der Anwendung der Sonnencreme gilt: lieber zu viel als zu wenig. Reiben Sie die Haut Ihrer Kinder großzügig mit dem Mittel ein. Vor allem Nacken, Ohrläppchen, Fußrücken und Handflächen werden dabei oft vergessen, obwohl Sie der Sonne besonders stark ausgesetzt sind. Reste vom letzten Jahr können Sie dann weiter benutzen, wenn das Produkt einwandfrei riecht und die Creme eine homogene Masse bildet.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Ein Sonnenbrand kann bis zu 24 Stunden nach dem Sonnenbad auftreten und äußert sich durch Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Juckreiz oder Blasenbildungen. Bei starken oder großflächigen Verbrennungen kann es sogar zu Fieber, Übelkeit und Kreislauf-Beschwerden kommen. Dann heißt es: raus aus der Sonne und jegliche Sonnenbestrahlung zur vollständigen Abheilung meiden. Sie können die verbrannte Haut Ihrer Kinder mit feuchten Umschlägen kühlen und After-Sun-Lotionen oder antiallergische und kühlende Gele auftragen. Wichtig ist, dass Ihr Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt (mindestens zwei Liter täglich). Wickel mit schwarzem Tee oder mit Quark (beides in jedem Hotel oder Supermarkt gut erhältlich) wirken zusätzlich abschwellend. Bei starken Sonnenbränden muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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