Tipps und Tricks bei sommerlichen Temperaturen

Hitzewelle

Hitze: Tipps bei sommerlichen Temperaturen

Bei einem perfekten Familienurlaub muss vor allem eins stimmen: das Wetter. Doch  sommerliche Temperaturen mit hoher Sonnenscheindauer können den Körper auch belasten und vor allem Kleinkinder leiden in einem heißen Sommer oft unter der Hitze. Denn die Wärmeregulation läuft erst ab dem fünften Lebensjahr optimal. Eine richtige Hitzewelle mit Temperaturen mit bis zu 40 Grad macht jedem zu schaffen. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie die schweißtreibenden Temperaturen für Ihren Nachwuchs erträglicher gestalten.

Sommertag: die Sonne vor allem zur Mittagszeit vermeiden

Sommertag: die Sonne vor allem zur Mittagszeit vermeiden In einem heißen Sommer wollen Kinder natürlich an die frische Luft und sich in der Sonne austoben. Achten Sie jedoch darauf, dass sie sich zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten aufhalten, denn um diese Zeit ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten. Verlegen Sie die sommerlichen Aktivitäten lieber auf den frühen Morgen oder späten Nachmittag. Denken Sie beim Baden daran, dass Ihr Kind die Wärme schnell unterschätzt, da sich der Körper dank Wasser kühl anfühlt. Doch gerade ein nasser Körper absorbiert mehr Sonne und deshalb sollten Sie Ihr Kind nie länger als 30 Minuten im Wasser lassen und danach mindestens eine Stunde im Schatten bleiben. Ab einer Außentemperatur von 30 Grad sollte Ihr Nachwuchs auch keinen Sport mehr betreiben, insbesondere Ausdauersportarten belasten den Kreislauf bei der Wärme stark.

Wichtig: Genug trinken!

An heißen Sommertagen ist es vor allem für Kinder wichtig, ausreichend zu trinken. Denn bei den Kleinen reicht schon ein leichter Flüssigkeitsmangel aus, um Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen zu verursachen. Dies liegt daran, dass der Wasseranteil im Körper bei Kindern höher ist, als bei Erwachsenen. Aber auch das richtige Getränk will sorgsam ausgewählt sein. Bei sommerlichen Temperaturen belasten kalte und süße Getränke den Körper, da er mehr Energie aufwenden muss, um diese zu verarbeiten. Am besten sind Wasser, Fruchtschorlen (Verhältnis von Wasser zu Saft 3:1) und ungesüßter Tee bei Zimmertemperatur. Bei großer Hitze sollten Ein- bis Dreijährige mindestens 1,3-1,5 Liter, Vier- bis Sechsjährige 1,8-2,0 Liter und Sieben- bis Zwölfjährige 2,2-2,4 Liter trinken, gegebenenfalls auch mehr. Babys, die gestillt werden, brauchen in der Regel keine zusätzliche Flüssigkeit.

Heißer Sommer – leichtes Essen

Heißer Sommer – leichtes Essen Die Wärme hemmt oft das Hungergefühl und Kinder haben keinen Appetit. Trotzdem ist es wichtig, dass der Körper auch bei sommerlichen Temperaturen mit ausreichend Energie und Nährstoffen versorgt wird. Um den Kreislauf nicht zu belasten, sollte der Speiseplan aus leicht verdaulichem und wasserhaltigem Essen bestehen: viel Obst, Salate und frisches Gemüse sorgen dafür, dass Ihre Kinder fit bleiben. Mit einem Mixer können Sie aus frischem Obst auch leckere Smoothies machen, die besonders erfrischend sind. Vermeiden Sie hingegen lieber fettiges und zu schweres Essen.

Lockere Kleidung hält die Hitze fern

Experten raten zur leichten und atmungsaktiven Baumwoll- oder Mikrofaserkleidung, die den Körper locker umspielt und einen Stau der Hitze verhindert. Bei Babys funktionieren Kleidchen oder ärmellose, etwas weitere Bodys am besten. Verschwitzte Textilien sollten Sie möglichst rasch gegen trockene austauschen. Ein Sonnenhut oder eine Kappe sind unbedingt ratsam, denn die direkte Sonnenbestrahlung auf den Kopf kann zum Hitzschlag führen. Trotz Kleidung sollten Sie nicht auf das Eincremen mit geeigneten Sonnenschutzmitteln verzichten. Zu diesem Thema geben wir Ihnen im Magazin-Beitrag "Sonnenschutz für Kinder" Tipps.

Abkühlung für den Körper

Abkühlung für den Körper 40 Grad im Schatten: Wenn es trotz aller Tipps doch einmal zu heiß werden sollte und der Kreislauf droht, schlapp zu machen, hilft es, die Handgelenke und Unterarme in kaltes Wasser einzutauchen. Auch ein kaltes Fußbad wirkt schnell abkühlend und erfrischt den Körper. Klima-Anlagen im Auto oder in geschlossenen Räumen sorgen zwar für Abkühlung, aber sie sollten nie zu hoch eingestellt sein, da bei kleinen Kindern schnell eine Erkältung droht und der große Temperaturunterschied beim Aussteigen oder Rausgehen den Körper belasten kann. Auch Ventilatoren sorgen für einen frischen Luftzug, sollten aber nie auf Babys oder kleine Kinder gerichtet sein.

Erholsamer Schlaf trotz sommerlichen Temperaturen

Erholsamer Schlaf trotz sommerlichen Temperaturen Damit Sie trotz der Wärme gut schlafen können, sollten Sie versuchen, Ihre Wohnung oder Ihr Hotelzimmer kühl zu halten. Lüften Sie in den frühen Morgenstunden oder spät abends mindestens 15 Minuten gut durch (Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Kinder wegen der Sturzgefahr nie alleine im Zimmer bleiben!). Danach ziehen Sie die Jalousien oder Vorhänge zu, damit die Sonne die Zimmer nicht aufheizen kann. Sollte es zur Schlafenszeit immer noch heiß sein, helfen nasse Handtücher vor dem Fenster. Durch die aufsteigende Feuchtigkeit entsteht ein Kühlungseffekt. Zum Zudecken können Sie ein leichtes Laken nehmen.

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