Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise Tunesien

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie nach Tunesien reisen

Ruinen von Kathargo

Tunesien – das Land der tausend Kostbarkeiten; ein Land, in dem Wüstenromantik auf malerischen Paradiesstrand trifft. Doch spätestens seit den schlimmen Anschlägen im März und Juni 2015, bei denen auch deutsche Touristen ums Leben kamen, sind viele Tunesien-Liebhaber natürlich verunsichert und das nordafrikanische Land hat unzählige Touristen verloren. Ob und inwiefern Sie als Tourist auf einer Tunesien-Reise eingeschränkt sind, werden wir Ihnen im Folgenden erläutern.

Aufmerksamkeit ist vor allem an touristischen Orten geboten

Um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge zu schützen, hat die tunesische Regierung unter umfangreichen Anstrengungen verschiedene Vorkehrungen getroffen. Das Auswärtige Amt spricht jedoch von einer andauernden terroristischen Gefährdung: Seien Sie deshalb insbesondere in der Nähe von touristischen Anziehungspunkten und religiösen Kultstätten und vor allem an Feiertagen sehr aufmerksam. Generell sollten Sie in Ihrem Urlaub Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig meiden; in vielen tunesischen Städten kam es zu Demonstrationen und Protesten, die zum Teil gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften mit sich brachten.

Außerdem ist es stets ratsam, die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen, um etwaige Vorkommnisse und offizielle Ankündigungen schnellstmöglich zu erfahren.
 

Ausflüge sollten sorgfältig geplant werden

Wer eine Rundreise oder Ausflüge ins Landesinnere plant, sollte dabei sicherheitshalber die Grenzgebiete zu Algerien und Libyen meiden; Teile des Grenzgebietes zu Algerien sowie zu Libyen sind militärisches Sperrgebiet und daher nicht zugänglich. Auch auf Ausflüge in die tunesische Wüste sollte aufgrund des bestehenden Entführungsrisikos verzichtet werden. Ebenso die Gebirgsregionen nahe der algerischen Grenze sollten Sie bei Ihren Urlaubsplanungen aufgrund von möglichen bewaffneten Auseinandersetzungen nicht berücksichtigen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt im Übrigen allen Tunesien-Urlaubern, die nicht Teil einer Pauschalreise sind, sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amts registrieren zu lassen, um im Bedarfsfall aktuelle Sicherheitshinweise zu erhalten.

Im Vorfeld können Sie sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Situation informieren.
 

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