Urlaub in Krisenländern?

Sicherheitshinweise und Fakten über Ägypten, Tunesien, Marokko und die Türkei

Fingerzeig auf Landkarte

Nicht erst seit gestern sind die Nachrichten voll von Meldungen über Terrororganisationen wie "Al Qaida" und "Islamischer Staat", die mit Anschlägen gegen verschiedene Länder drohen. Entführungen und Geiselnahmen, Angriffe mit Schusswaffen und Sprengstoffanschläge dominieren wöchentlich die Zeitungsüberschriften und 20-Uhr-Nachrichten. Leider betreffen diese Meldungen des Öfteren auch einige beliebte Urlaubsländer – Touristenhochburgen wie Hurghada und sogar Strandhotels wurden bereits Ziel von Terroranschlägen. Wir möchten diese und ähnliche Vorfälle zum Anlass nehmen, Sie über die aktuellen Sicherheitshinweise aufzuklären und geben Ihnen Informationen an die Hand, die für eine geplante Reise nach Ägypten, Tunesien, Marokko oder in die Türkei nützlich sein können.

Orte mit Symbolcharakter sind besonders betroffen

Besonders betroffen von terroristischen Anschlägen sind oftmals Orte mit Symbolcharakter – wichtige kulturelle Stätten, Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude und Menschenansammlungen kommen als mögliche Ziele in Frage und sind bei einer Reise in die genannten Länder mit größerer Vorsicht zu besuchen.

Bitte halten Sie sich stets vor Augen, dass die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, im Vergleich zu anderen Risiken, die bei Auslandsreisen entstehen – wie beispielsweise Erkrankungen, Unfälle oder gewöhnlicher Kriminalität – verhältnismäßig gering ist. Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Touristen im Ausland gibt es nicht, dennoch sollten Sie sich der Gefährdung bewusst sein, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel von Terroristen werden könnten.

Vorsicht im Landesinneren und Wüstengebieten

Der Grad der Terrorbedrohung unterscheidet sich natürlich von Land zu Land. Die Gefahr besteht vor allem in Ländern und Regionen, die bereits Opfer von Terroranschlägen wurden, in denen Terroristen Rückhalt der lokalen Bevölkerung erhalten, oder in denen aufgrund von mangelnden Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht Anschläge verübt werden können.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Tunesien, Ägypten, Marokko und der Türkei sind auf einem hohen Niveau, dennoch sollten Sie es – insbesondere in Ägypten – vermeiden, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen und Ausflüge ins Landesinnere auf eigene Faust zu unternehmen. Vor allem Grenzgebiete wie jene zu Algerien und Libyen sollten Sie sicherheitshalber meiden.

Auch Ausflüge in Wüstengebiete, die vor allem bei Tunesien- und Ägypten-Urlaubern äußerst beliebt sind, sollten Sie erst einmal vorsichtshalber von Ihrer Urlaubs-To-Do-Liste streichen, da die Gefahr von Entführungen besteht.

Auf Badeurlaub muss nicht verzichtet werden

Uns von Club Family ist es wichtig, eines ganz besonders hervorzuheben: Wer eine Reise in eines der genannten Länder plant oder schon gebucht hat, muss auf den wohlverdienten Badeurlaub keineswegs verzichten. Einem klassischen Badeurlaub in einer Hotelanlage steht sowohl in Ägypten, als auch in Tunesien, Marokko und der Türkei nichts im Wege – solange Sie stets die Sicherheitshinweise Ihres Hotels und die Ihres Reiseveranstalters beachten und wachsam sind, wenn Sie das Hotelgelände verlassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt besondere Vorsicht bei großen Menschenansammlungen, touristischen Anziehungspunkten und religiösen Kultstätten.

Unser Tipp: Lassen Sie sich im Vorfeld einer Reise im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amts registrieren, um im Bedarfsfall aktuelle Sicherheitshinweise zu erhalten.

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