Club Family on Tour: Christina war schnorcheln im Aldiana Makadi Bay

Aldiana Makadi Bay

Wenn man nach seinem letzten Reiseziel gefragt wird und die Antwort "Ägypten" lautet, kommt darauf prompt die Frage: "zum Tauchen und Schorcheln?" Urlaub in Ägypten ruft folglich nicht nur die Assoziationen "Kamelreiten", "Wüste" und "Strandurlaub" hervor. Ägypten ist mit dem Roten Meer definitiv ein Paradies für Taucher, Schnorchler und Wassersport-Fans, und längst kein Geheimtipp mehr.

Da wir vorher noch nie in Ägypten waren, entschieden wir uns im September 2011 für einen 2-wöchigen Cluburlaub im Club Aldiana Makadi Bay, an der beliebten Bucht in der Nähe von Hurghada. Uns reizte einerseits Ägypten als Reiseziel und ebenso das Hotel, da wir noch nie einen Cluburlaub erlebt hatten, sondern unseren Urlaub immer eher in kleinen, ruhigen Hotels verbracht haben.

Die weitläufige Anlage des Clubs ist wirklich sehr schön und sehr gepflegt. Die Anlage besitzt einen eigenen Strandabschnitt. Man sollte allerdings beachten, dass hier Gezeiten herrschen, was bedeutet, dass man unter Umständen am Tag eine Art "Wattwanderung" machen muss bis man ins Meer springen kann. Das Hotel hat diese Problematik jedoch bedacht und verfügt über einen Steg, über den man problemlos bei Ebbe das tiefe Wasser erreicht. Für Schwimmer und Wassersportler war der Steg der beliebteste Platz der Anlage. Von hier aus kann man direkt ins warme klare Wasser springen. Hier ist das Meer dennoch nicht so tief, dass man nicht stehen könnte. Selbst ich als 1,60m kleine Person hatte hier keine Probleme. Ganz besonders toll ist das Hausriff des Aldiana Makadi Bay, dass sich rechts und links vom Steg befindet. Das Riff mit seinen vielen verschiedenen bunten Fischen und schillernden Korallen sollte man definitiv erkunden.

Da ich in der Vergangenheit weder schon einmal tauchen, noch schnorcheln war, dies aber schon ein lang gehegter Wunsch von mir war, sollte das Experiment hier starten. In der Tauchbasis des Hotels können sich Hotelgäste Schnorchel, Maske und Flossen gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Wer plant, jeden Tag schnorcheln zu gehen, kann sich auch ein Schnorchel-Set kaufen oder bringt es vielleicht sogar schon von zu Hause mit.

Gesagt getan – das Equipment wurde ausgeliehen. Da mir das Ganze jedoch nicht so einfach erschien, habe ich Maske, Schorchel und Flossen erst einmal im Pool ausprobiert. Obwohl meine ersten tapsigen Versuche scheiterten und ich merkte, dass man mit Schnorchel besser nicht unter die Wasseroberfläche, also quasi "tauchen", sollte, habe ich mich dann doch nach weiteren Versuchen und etwas Routine ins Meer getraut. Belohnt wurde ich durch den Anblick von Anemonenfischen, kleinen Rochen und jeder Menge anderer Meeresbewohner, die ich nicht zuordnen konnte, die jedoch nicht minder hübsch waren. Allerdings muss ich sagen, dass mich der Anblick der Korallen fast noch viel mehr fasziniert hat als der der Fische. Bei einer Bootstour zu verschiedenen nahegelegenen Riffen entdeckten wir ebenso tolle Schönheiten – eine faszinierende Unterwasserwelt!

Ganz wichtig ist jedoch, dass man sich an die dortigen Vorschriften hält und sich in der Nähe der Riffe vorsichtig bewegt. Erstens ist es sehr schade, dass viele Teile der Riffe schon nicht mehr vorhanden sind, weil sie zerstört wurden und zweitens kann es auch gefährlich für einen selbst sein, wenn man sich unvorsichtig im Riff bewegt. Auf unserer Bootstour fiel uns ein Tourist auf, der mutterseelenallein mitten im Riff stand und einen "Spaziergang" über die Korallen machte – das Negativbeispiel für das Verhalten im Riff.

Die meisten Touristen beachten jedoch die Hinweise am Strand und freuen sich, abends beim Essen darüber auszutauschen, am heutigen Tag Schildkröten, Rotfeuerfische und Papageienfische gesehen zu haben. Deshalb auch mein Tipp: Wer am Roten Meer Urlaub macht, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen, einmal einen Blick "unter Wasser" zu werfen. Es wäre wirklich schade, das zu verpassen.

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