Namibia

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Familienurlaub in Namibia

Namibia besticht mit vielfältigen und unberührten Naturlandschaften, die es bei einem Familienurlaub zu erkunden gilt. Wüsten mit riesigen Sanddünen, tropische Regenwälder, exotische Pflanzen und Tiere und wunderschöne Berg- und Talkulissen erwarten Sie und Ihre Kinder bei einer Reise nach Namibia!

Namibia wird oft als das Kleinod Afrikas bezeichnet. Kein Wunder, vereint es doch sandige Wüsten, steile Canyons, rauschende Wasserfälle, tierreiche Naturparks, Savannen und Regenwälder auf einer Fläche. Hier können Familien abwechslungsreiche und spannende Ferien verbringen!

Seinen Namen verdankt das Land der Wüste Namib, die als die älteste Wüste der Welt gilt. Ein Urlaub in dem dünn besiedelten Land im Südwesten Afrikas offenbart ein einziges Naturschauspiel, in dem die Städte und Orte eine eher untergeordnete Rolle spielen. Die Hauptstadt Windhoek ist mit etwas über 300000 Einwohnern recht überschaubar. Dagegen prägen Steppen und Halbwüsten weite Teile Namibias. Der westliche Gürtel entlang des Atlantiks besteht aus reiner Wüste mit eindrucksvollen Sanddünen. In der Mitte des Landes liegt die Hochlandebene mit mehreren Gebirgszügen, die im Durchschnitt bei über 1550 Metern liegen. Der Nordosten rund um den Caprivi-Strip ist die fruchtbarste Gegend von Namibia und sticht mit grünen Wäldern aus dem Wüstenbild heraus.

Als Urlaubsland für Familien mit Kindern ist Namibia wie geschaffen, vor allem aufgrund der außergewöhnlichen Flora und Fauna. Höhepunkte auf einem Familienurlaub sind die Ausflüge in die zahlreichen Naturreservate, in denen man auf die Pirsch nach exotischen Tieren gehen kann. Manche Gebiete dürfen auf eigene Faust befahren werden, andere nur in Begleitung eines kundigen Führers, deshalb sollte man sich im Vorfeld über die Modalitäten der einzelnen Reservate informieren.

Aber das Freizeitangebot während der Ferien in Namibia beschränkt sich keineswegs auf Tierbeobachtung. Vom Reiten, Wandern über Angeln bis hin zu Kanutouren oder Höhlenexkursionen ist hier alles möglich. Wenn in Europa der Winter Einzug hält, dann ist es in Namibia am wärmsten. Wem bis zu 30 Grad und mehr dann doch etwas zu heiß sind, der sollte seinen Urlaub zwischen März und Juli legen, dann betragen die Temperaturen in Namibia zwischen 20 und 25 Grad.
 

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Ausflugsziele

Zwei Wochen sollte man sich mindestens Zeit nehmen, um Namibia kennenzulernen. Dabei fällt die Wahl der Aktivitäten nicht nur Namibia-Kennern schwer.

Für Naturliebhaber ist ein Besuch im Namib Naukluft Park interessant. Das größte Naturschutzgebiet des Landes ist zwar nur teilweise für Touristen zugänglich, aber dennoch eindrucksvoll. Eine Fahrt vorbei an schroffen Felsmassiven, tief eingeschnittenen Flusstälern und menschenleeren Gebieten, offenbart die Schönheit der Wüste. Zwei einzigartige Besonderheiten gibt es hier zu entdecken. Zum einen zählt hierzu die Welwitschia-Pflanze, die trotz größter Trockenheit bis zu hundert Jahre alt werden kann und nur in der Namib-Wüste vorkommt. Zum anderen ist ein Besuch in der Sossusvlei Pflicht. Es handelt sich hierbei um eine Lehmsenke, die von mächtigen Sanddünen umschlossen wird. Besonders eindrucksvoll präsentieren sich die, bis zu 300 Meter hohen Dünen im roten Licht der untergehenden Sonne.

Ein Aufenthalt im Kgalagadi Transfrontier Park sollte bei einem Familienurlaub ebenso nicht fehlen. Den Park selbst gibt es schon seit 1931, er wurde aber erst 1999 mit dem angrenzenden Gemsbok National Park in Botswana zu einem Gebiet zusammengelegt und umfasst nun 36.000 Quadratkilometer. Trotz des trockenen Klimas ist die Trockensavanne der Kalahari Lebensraum für verschiedenste Tierarten. Neben dem Kalahari Löwen, sieht man hier Gnus, Antilopen oder Springböcke.

Im Vergleich zu den anderen Nationalparks ist der Daan Viljoen Wildpark relativ klein, aber deshalb nicht weniger interessant. Im Khomas-Hochland gelegen, bilden hohe Berge und tiefe Täler die fantastische Kulisse für eine kleine Wanderung zum Stausee. Wenn der See nach Regenfällen gefüllt ist, zwitschern hier unzählige Vertreter der verschiedensten Vogelarten um die Wette.

Wer sich nach all den Natureindrücken nach Zivilisation sehnt, hat es vom Daan Viljoen Wildpark aus nicht weit in die Hauptstadt Windhoek. Familien aus Deutschland werden sich hier schnell zu Recht finden, gibt es hier doch deutsche Restaurants, eine ausgeprägte Karnevalstradition und Straßennamen, die wie in der Heimat klingen. Auch die Sehenswürdigkeiten sind fast allesamt ein Vermächtnis der Kolonialzeit, wie etwa die Christuskirche der lutherischen Gemeinde, die katholische Marienkathedrale und das Reiterdenkmal. Da ein Stadtaufenthalt für Kinder sowieso meist nicht so interessant ist, wie Erkundungstouren in der wilden Natur, sollte man die Gelegenheit nutzen und weiter in den Etosha Nationalpark fahren. Hier bekommt man nämlich mit Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard nicht nur die Big Five der Tierwelt zu Gesicht, sondern kann auch Giraffen, Gnus und Springböcke bestaunen. Namibia ist einfach tierisch!
 

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