La Palma

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Familienurlaub auf La Palma

Die kanarische Insel La Palma ist für den Familienurlaub wie gemacht! Hier geht es etwas weniger trubelig als auf den Schwesterinseln Gran Canaria und Teneriffa zu, entspannte Ferien sind also garantiert. Naturliebhaber können sich an den grünen Landschaften erfreuen und Aktivurlauber über die vielfältigen Sportangebote.

Die Kanarischen Inseln stehen stellvertretend für Urlaub mit Sommer, Sonne, Strand und Meer, doch hier gibt es neben dem klassischen Standurlaub noch viel mehr zu sehen und zu erleben. Von den sieben Inseln der Kanaren sticht La Palma als die grünste hervor und ist damit gerade für naturverbundene Familien ein ideales Reiseziel.

Das Erscheinungsbild wird geprägt von dichten Kiefer- und Lorbeerwäldern und beeindruckenden Vulkanlandschaften im Süden, in der Mitte der Insel befindet sich ein ca. 2.500 Meter hoher Gebirgskamm, der das Wetter von La Palma nachhaltig beeinflusst. Demnach stauen sich Wolken und Nebel vor allem im Norden und über der Ostküste, weshalb es hier insbesondere im Winterhalbjahr zu mehr Niederschlägen kommt als an der als trocken geltenden Westküste.

Dank des milden Klimas ist La Palma das ganze Jahr über eine Reise wert. Die Hauptreisezeit ist im Winter und Frühjahr sowie während der Ferien, wer also den Urlaub für diese Zeit plant, sollte mindestens ein halbes Jahr vorher buchen. Für die Nebensaison ist eine so langfristige Planung nicht erforderlich.

Die Strände von La Palma sind so traumhaft schön, wie man sie sonst nur aus Bildbänden kennt. An der Westküste gilt der Strand von Puerto Naos als der am meisten frequentierte, hier kann man nach einem erfrischenden Bad im Meer unter Palmen relaxen. Erwähnenswert ist auch der weiße Strand von Puerto de Tazacorte. An der Ostküste ist der Badeort Los Cancajos besonders interessant für einen Familienurlaub, denn der dazugehörige Strand ist vor Wellenbrechern geschützt, sodass auch Kinder die Möglichkeit haben, sich relativ gefahrenlos in das salzige Wasser zu begeben.

Außer den Stränden steht bei La Palma das Naturerlebnis im Vordergrund. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist der Nationalpark Caldera de Taburiente im Zentrum der Insel, auf dessen gut ausgebauten und beschilderten Wanderwegen Exkursionen durch fantastische Szenerien möglich sind. Doch auch außerhalb des Nationalparks ist La Palma durch Wanderwege erschlossen. Das Netz umfasst über 1.000 Kilometer, auf denen Touren für alle Ansprüche unternommen werden können.
 

Weitere beliebte Urlaubsregionen auf den Kanaren

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Ausflugsziele

Bei der Erkundung der Insel kommt man kaum an dem Städtchen Santa Cruz de La Palma vorbei. Santa Cruz ist ein gutes Beispiel spanischer Kolonialarchitektur. Die Hafenstadt wurde 1493 gegründet und verfügt über einen großen Bestand historischer Bausubstanz, die es zu besichtigen lohnt. Oberhalb der Stadt in den Hängen befindet sich der Tierpark Maroparque, der besonders die Herzen der Kinder höher schlagen lässt. In dem kleinen Zoo kann man über 300 exotische Tierarten bewundern, von denen man eine Vielzahl in keinem deutschen Zoo zu Gesicht bekommen würde.

Neben dem hohen Freizeitwert, den La Palma bietet, gibt es durchaus die Möglichkeit, den Urlaub hier auch lehrreich zu gestalten. Auf historische Pfade kann man sich im Parque Arqueológico de Belmacu in Malpaíses im Südwesten von La Palma begeben. Hier werden Führungen über das Areal angeboten, auf dem man aus vorspanischer Zeit eine Stätte mit spiralförmigen Ritzungen bewundern kann.

Der Nationalpark Caldera de Taburiente gilt als das größte Naturwunder von La Palma und sollte bei einem Familienurlaub unbedingt auf dem Programm stehen. Steil abfallende Felswände bilden einen Kraterkessel von enormer Größe, der aus der Höhe betrachtet einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Der Kessel selbst ist nur zu Fuß erreichbar. Wen der interessante Marsch reizt, der sollte sich zur Aussichtsplattform Los Brecitos, die von Jeeptaxis angefahren wird, begeben und dort einen der gut markierten Pfade nach unten nehmen, denn auch der Blick von unten auf die sich erhebenden Felswände ist gigantisch.

Ferien am Strand bedeuten auf La Palma nicht zwangsläufig Badefreuden, da das Meer an einigen Stellen rau und gefährlich ist. Betroffen hiervon sind einige Strände, die aber auf andere Art und Weise punkten können, wie beispielsweise die Playa de Nogales. Die Besonderheit dieses Strandes ist, dass der Sand aufgrund lang zurückliegender vulkanischer Aktivitäten schwarz und somit eine echte Attraktion ist. Auch wenn man auf das Baden aufgrund der Unterströmungen verzichten sollte, ist es dennoch lohnenswert, hier eine Zeit lang zu verbringen, denn wer kann schon von sich behaupten, Urlaub an einem schwarzen Strand gemacht zu haben?
 

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