Camagüey

Ausflugsziel Camagüey

Auf einen Blick

5 gute Gründe
  • Bummeln durch Altstadt Gassen
  • Historischer Stadtkern
  • Museo Provinvial Ignacio Agromonte
  • Barockkirche Senora de la Soledad
  • Museen, Parks und Restaurants

In der Provinz Camagüey gründeten die Spanier ihre ersten Siedlungen in der "neuen Welt". Darunter auch die gleichnamige Stadt. Auf Grund von Piratenüberfällen musste Camagüey insgesamt zweimal ins Landesinnere verlegt werden, 1668 wurde die 1514 gegründete Stadt dann komplett niedergebrannt.

Kubanische Klänge in den Gassen Camagüeys

Bei einem Besuch der Stadt müssen Sie allerdings keine Ruinen besichtigen, denn Camagüey wurde wieder aufgebaut und beherbergt heute eine der am besten erhaltenen Altstädte des Landes. Im Jahre 2008 wurde der historische Kern der Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, was der Stadt, die bislang von Touristenströmen verschont geblieben ist, zu neuem Glanz verholfen hat. Hier haben Besucher die einzigartige Möglichkeit, einen unverfälschten Blick auf Kubas wahre Kultur und Lebensart zu werfen.

Das gelingt vor allem im aufregenden Nachtleben der Stadt, an den Wochenenden ist das Treiben in den Gassen besonders bunt. Jeden Samstag können Sie in der Calle República den Klängen der Live-Musik mitreißen lassen. Im Casa de la Trova Patricio Bellagas werden täglich verschiedene kubanische Bands präsentiert, deren Rhythmus jeden Besucher ansteckt!

Camagüey gehört zu einer der Städte, die im Namen der spanischen Krone gegründet wurden. Durch Tabak- und Zuckeranbau konnte sie sich allerdings in den folgenden Jahren immer unabhängig entwickeln. Dadurch entstand eine eigenständige und außergewöhnliche Kolonialarchitektur, die in Teilen an das europäische Mittelalter erinnert. Aber auch andere Epochen, wie der Jugendstil, Barock und der Neoklassizismus sind in der Bauart wiederzufinden. Hierdurch wird Camagüey ein unverwechselbarer Charme verliehen. Der wird noch durch etwas ganz anderes unterstrichen: Im Gegensatz zu den meisten kubanischen Städten sind die Straßen hier nicht systematisch angelegt. Die unübersichtliche Straßenführung war aber nicht willkürlich, sondern vielmehr beabsichtigt. So sollte es potentiellen Angreifern schwer gemacht werden, das Gebiet einzunehmen. Welches Familienmitglied beweist den besten Orientierungssinn und führt sicher durch die Gassen der kubanischen Stadt?

Im historischen Stadtkern finden die Besucher zahlreiche Geschäfte, Bars und Restaurants, in denen sowohl kubanische, als auch europäische Küche in allen Preisklassen angeboten wird. Und auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind von hier alle fußläufig zu erreichen.

In einer alten Kaserne untergebracht befindet sich das Museo Provinvial Ignacio Agromonte. Regionale Geschichte und eine kleine naturkundliche Ausstellung gehören hier ebenso zum Repertoire wie ausgestellte Werke von kubanischen, zeitgenössischen Künstlern.

Auf dem Plaza de los Trabadores, dem Platz der Arbeiter, sind gleich zwei Sehenswürdigkeiten der Stadt zu finden. Zum einen die Kirche Iglesia de nuestra Senora de la Merced. Diese ist vor allem durch das mit 23.000 Silbermünzen geschmückte Grab des Stadtheiligen bekannt. Unweit der Basilika befindet sich das Museo Casa Natal Ignacio Agramonte, das Geburtshaus des bekannten Unabhängigkeitskämpfers. Das Haus ist ein Museum, in dem die Besucher heute viele Ausstellungsstücke aus der Zeit des Unabhängigkeitskrieges betrachten können. Das Gebäude ist zudem ein schönes Beispiel für die Baukunst am Ende des 18. Jahrhunderts.

Ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammt die rote Barockkirche Iglesia de nuestra Senora de la Soledad. Im Inneren können Sie zahlreiche Fresken bewundern, draußen lädt der streng gegliederte Garten des ehemaligen Klosters zu einem Spaziergang ein.

Dass der Unabhängigkeitskrieg von enormer Bedeutung für die Stadt ist, zeigt sich auf dem Parque Ignacio Agramonte, der nach dem berühmten Unabhängigkeitskämpfer benannt wurde. Hier befindet sich auch eine Statue des Selbigen. An den Ecken des Platzes sind vier Königspalmen platziert, die jeweils für einen der hier hingerichteten Kämpfer für die Unabhängigkeit Kubas stehen.

Das Wahrzeichen der Stadt versteckt sich allerdings nicht auf dem Platz, sondern vor den Eingängen und in den Innenhöfen vieler Häuser. Die Rede ist von riesigen Tonkrügen. Früher dienten Sie als Wasserspeicher und waren ein Zeichen für den Reichtum der Familie. Heute wird hierin das Regenwasser gesammelt.

Planen Sie genügend Zeit ein, denn in Camagüey gibt es so einiges zu entdecken.

Lassen Sie sich beraten!

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Ireen Tedjokusumo
Urlaubsexpertin Ireen Tedjokusumo

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